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*Leider gibt es Hesketts Villa nur in
Englisch
Zusammenfassung (in einfachen Worten):
Es geht darum, der letzte Spieler im Spiel zu sein, der noch Lebensmarken
besitzt, während alle anderen Spieler ihre verloren haben.
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Eine neue trostlos-graue Woche in der Großstadt hat begonnen und
dir geht wieder einmal alles auf den Keks ... bis ein Plumps an der Haustür
die Ankunft eines großen braunen Umschlags verheißt. Du weißt
es zwar noch nicht, aber deinem Leben steht eine Wende bevor. Du verfluchst
den Briefträger, weil der Briefkasten total zerschmettert ist und
sämtliche Einzelteile (Splitter und so) auf deinem Flurteppich verstreut
liegen und darüber hinaus nun auch noch eine kühle Montagmorgen-Brise
hineinweht und dir durch den Morgenrock und die weiten Beine deines abgetragenen
Pyjamas bläst. Aber das kümmert dich nicht, denn als du den
Brief aufreißt, entdeckst du einen einfachen Ziegelstein, der in
ein Papier eingewickelt und mit einem kleinen gelben Notizzettel versehen
ist. Auf dem Notizzettel steht:
"WIRF MICH DURCH DEIN FENSTER"
Du trittst in die kühle Morgenluft hinaus und kannst du dir ein missbilligendes
Kopfschütteln nicht verkneifen, als du die unzähligen Gartenzwerge
deines Nachbarn erblickst. Dann schleuderst du den Ziegelstein mit voller
Kraft durch das prunkvolle georgianische Erkerfenster deines trauten Heims.
Zeter und Mordio schreiend und mit den schlimmsten Flüchen auf den
Lippen rennst du zurück ins Haus und kommst dann eine Sekunde später
wieder hervor, wobei du brüllst: "Welches A... war das?"
Du blickst nach links und rechts in der vergeblichen Hoffnung, den gemeinen
Vandalen noch zu entdecken. Immer noch Flüche in deinen Bart murmelnd
kehrst du wieder ins Haus zurück und machst leise die Tür zu.
Der Ziegelstein liegt seelenruhig auf dem Boden, als ob er sich über
dich, dein moralisches Entsetzen und deine Häschen-Pantoffel lustig
machen wollte. Das daran befestigte Papier ist zerknittert, aber noch
heil. Mit schweißnassen Händen reißt du die Notiz vom
Stein ab, streichst die zerknüllte Nachricht glatt und fängst
an zu lesen:
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"Mein lieber Neffe,
bitte verzeih meine Indirektheit (und die Tatsache, dass du vielleicht
gar nicht mein Neffe bist), aber wie ich erfahren habe (von den riesigen
Miesmuscheln, die auf meinem Gesicht leben), besitze ich so viele Verwandte,
dass es nahezu unmöglich ist, all eure Namen zu behalten. Darum werde
ich (stattdessen) der Einfachheit halber die Bezeichnung 'Neffe' verwenden.
Mein Verstand ist ja auch nicht mehr das, was er mal war - eigentlich
war er mal eine Leber. Wo das nun gesagt ist, wende ich mich an dich als
einen der potentiellen Nutznießer meines großen Vermächtnisses!
"Deines großen Vermächtnisses", wirst du nun ausrufen
- Jawohl! Mit ein bisschen Glück wirst du nächste Woche um diese
Zeit bereits unermesslich und absolut unanständig reich sein. "Wie
das?", höre ich dich fragen. Die Antwort ist recht simpel: Du
musst diesen Freitag meinem Begräbnis beiwohnen und sobald die Heiterkeit
und Festivitäten abklingen, musst du jeden im Hause töten. Das
ist alles - überhaupt nichts Kompliziertes. Die letzte lebende Person,
die sich noch im Haus befindet, wenn der Montag (und damit mein hoch gewachsener
Anwalt) kommt, erbt mein gewaltiges Vermögen, meine umfangreichen
Geldanlagen und mein großes Vermächtnis!
Mit den besten Grüßen
Großonkel Sir Heskett Gutmut Dreispitz Überwurf (verstorben)
PS: Bitte eigene Getränke mitbringen.
PPS: Keine Jeans."
Du bist völlig sprachlos. Das Schicksal hält ein Sahnestückchen
für dich bereit und es liegt an dir, ob du es genüsslich verzehren
darfst oder es ins Gesicht geklatscht bekommst, bis du heulst wie ein
Schlosshund. Bist du dieser Herausforderung gewachsen?
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